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Die schönsten Kirchen am Chiemsee

Was wäre der Chiemsee ohne seine markanten Kirchen? Diese stehen tagsüber offen und laden ein zu Besinnung und Gebet. Allesamt sind sie "Kirchen in Gebrauch" und es werden in ihnen regelmäßig Gottesdienste gefeiert.
Weit tönen die Glocken, wenn sie zum Gottesdienst rufen oder die Verabschiedung eines Hingeschiedenen ankündigen. Das war früher so und ist heute so, rund um den Chiemsee und anderenorts. Geändert haben sich eigentlich nur die Behältnisse, in denen diese Glocken aufgehängt sind. Und mit ihnen die zugehörigen Gotteshäuser.
Der Bestand des Gotteshauses in Bad Endorf ist bereits 924 bezeugt. Die ältesten Urkunden der Kirchenstiftung stammen aus dem Jahr 1374 und 1381.
Die "zu Chirchen Pätersdorf" wird um 1415 urkundlich erstmals genannt. 1961 erfolgte die Restaurierung der Kirche nach denkmalpflegerischen Grundsätzen.
Die "zu Chirchen Teisenham" wird um 1415 urkundlich erwähnt. Die älteste Urkunde der Kirchenstiftung stammt aus dem Jahre 1476.
Der Bestand des Gotteshauses St. Andreas im Tal unter Hirnsberg an der Ache ist seit 1080 als "Talchirchin" urkundlich belegt. 1374 wird Thalkirchen erstmals als Filiale von Söllhuben genannt.
Aus einer Kirchenrechnung von 1538 wissen wir, dass schon seit 924 die Kirche in "Antvurti" besteht.
Das Gotteshaus Hirnsberg ist aus einer zur Burg Hirnsberg gehörigen Marienkapelle hervorgegangen. 1743 wurde eine Barockisierung des gesamten Kirchenraumes durchgeführt.
Alle Umstände deuten darauf hin, dass das Gotteshaus von "Mawrchirchen" (Mauerkirchen) zu den ältesten Gotteshäusern des westlichen Chiemgaus gehört
Der Kirchenbau erscheint zum ersten Mal 1360 urkundlich. Die heutige mittelgroße Kirche wurde im neugotischen Baustil 1897 errichtet.
1952 wurde auf die Anhöhe Eisenbartling die "Dreieinigkeitskirche" der evangelischen Pfarrgemeinde Bad Endorf errichtet.
Am 15. Juli 1934 wurde die Kirche mit dem Patrozinium Christkönig von Michael Kardinal Faulhaber eingeweiht. Das vorgesehene große Deckenfresko in der Kuppel konnte nicht mehr erstellt werden.
Mit Heinricius de Umbrechtshusen in Chiemseeischen Urkunden um das Jahr 1135 historisch zum ersten Male genannt. Die Zeit der Erbauung der ehrwürdigen alten Wallfahrtskirche daselbst ist unbekannt; doch wird uns berichtet, dass schon um das Jahr 1500 ein Priester hier gewohnt haben muss.
Die Kirche ist vermutlich Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden und verdankt ihren Ursprung offensichtlich der nahen, als wunderkräftig geltenden Quelle, über der sich eine kleine Kapelle erhebt. Man sprach diesem Wasser heilende Wirkung bei Augenleiden zu.
Die heutige Kirche wurde in der Zeit der Spätgotik in mehreren Bauabschnitten vollständig um- oder neu gebaut. Vermutlich war ein Brand die Ursache für die Baumaßnahmen, vielleicht aber auch die Zerstörung durch Landsknechttruppen, die in ihren Durchzügen während des Landshuter Erbfolgekrieges die Kirche arg heimsuchten.
Die Halfinger Kirche präsentiert sich als eine sehr große Spätbarockkirche mit einem mächtigen spätgotischen Turm. Die Kirche ist 39 m lang und gehört zu den größten Gotteshäusern im Chiemgau. Sie wurde zum Vorbild für die 1735 ff erbaute Pfarrkirche Prien.
Die Guntersberger Kirche entstand ohne Zweifel im Hochmittelalter als Kapelle bzw. Eigenkirche des Ortsadelsgeschlechts der Guntersberger. Sie ist eine kleine, unverändert spätgotisch erhaltene Kirche, erbaut um die Mitte des 15. Jahrhunderts.
Die heute bestehende Kapelle bei Mühldorf wurde im Jahre 1831 von Josef Kroiß, Obermüller in Mühldorf, aufgrund eines Gelübdes erbaut. Mit der Errichtung war Joseph Martl, Maurermeister von Esbaum beauftragt. 1832 erhielt die Kapelle ihre Einrichtung.
Das ganze Kircheninnere ist von einem Bilderzyklus bedeckt, der bereits 1500 übertüncht wurde, da er den Menschen der Gotik zu primitiv erschien. Zum Ende des 14. Jhds. entstand ein Zyklus, der vollständig erhalten, uns die Heilsgeschichte vor Augen führt.
















